Märchenkulisse im Mohnfeld

Im idyllisch gelegenen Germerode am Meißner konnte man auch in diesem Sommer für kurze Zeit eine herrlich blühende Kulisse in Rosa sehen: Hier verwandelten Millionen rosavioletter Mohnblüten die Landschaft in eine zauberhafte Märchenkulisse, die zum Verweilen einlädt. Zu dieser Zeit ist die sogenannte Mohntenne direkt in den Feldern geöffnet. MohntenneHier könnt ihr einen hausgemachten Gaumenschmaus rund um den Mohn genießen. Beispielsweise habe ich mir diesmal die nordhessische Mohn-Bratwurst, zum Nachtisch das Mohn-Eis und am Nachmittag bei einer Tasse Kaffee den Mohn-Käsekuchen schmecken lassen.

MohnblüteWenn auch ihr den Rosa-Traum mal erkunden wollt, merkt Euch den Termin schon mal für 2017 vor – es lohnt sich! Weitere Informationen zur Mohnblüte Meißner findet ihr auf der offiziellen Webseite.

 

Willkommen im Zauberwald

UrwaldEs knistert und raschelt im Gebüsch. Ich bin im Urwald Sababurg. Der Winter liegt in der Luft und die Blätter tanzen wild im Wind umher. Riesige Baumkronen mit Gesichtern blitzen auf den Wegen auf. Manchmal wirkten die Bäume so urig, wie in einem Zauberwald. Zu mindestens erinnerten mich die mächtigen Bäume an den Film Harry Potter. Übrigens: 1907 wurde der Urwald Sababurg als erstes hessisches Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seit gut 100 Jahren wird der Wald nun sich selbst überlassen. Dadurch entsteht der Charme des Urwaldcharakters. Die Tier- und Pflanzen bleiben somit unberührt von Menschenhand, sodass seltene Gewächse zu finden sind.

Ein schöner Sonntagsnachmittag im Märchen-Reinhardswald: Mein Ausflugstipp für einen gelungenen Sonntagnachmittag. Aber erlebt es doch selbst.

Glückauf für mein universitäres Praxissemester

Für uns Studenten der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Kassel ist im Lehrplan ein Praxissemester vorgesehen. Dabei erhalten wir die Möglichkeit Berufsluft zu schnuppern, können unsere Fähigkeiten und vorhandenes Wissen im Unternehmen einbringen und lernen den Arbeitgeber mit all seinen Vorzügen, Ecken und Kanten kennen. Bei der Auswahl des Praktikums waren mir 3 Dinge besonders wichtig:

  • ein Unternehmen in der Region zu finden, bei dem ich aktiv und verantwortungsvoll mitarbeiten darf.
  • den Arbeitgeber erleben und dabei echte Einblicke hinter die Kulissen erhalten.
  • herausfinden, ob die erlernten Theorien auch praxistauglich sind.

Wachstum erleben. Mein Praktikum in der Bergbaubranche

Ich bekam einen Praktikumsplatz für 7 Monate bei der K+S Aktiengesellschaft in Kassel in der Abteilung “HR Leadership and Projects”. Bereits bei der traditionellen Bergmanns-Begrüßung „Glückauf Frau Thiel!“ nahm mich das Team herzlichst mit an Bord auf. Neben spannenden Aufgaben und Personalmarketing-Projekten möchte ich Euch heute von meinen zwei Highlights im Praktikum berichten bei dem ich ein gutes Gefühl über den Arbeitgeber bekommen habe.

Gemeinsame Teamaktivitäten – außerhalb der Arbeitszeit

Nordhessen hat für Naturliebhaber und regional Zugezogene einiges zu bieten. Meine Idee: eine kleine Spritztour in Form einer Wanderung. Zu früher Stunde ließen wir Krawatte, Hemd und Bluse im Büro und gingen im Trekking-Outfit auf Entdeckertour. Der Premiumweg P11 „Niester Riesen“ führte über Wald und Wiese an wundervollen Aussichtspunkten vorbei. Im Anschluss kehrten wir in der bayrischen Königs Alm zum appetitlichen Ausklang ein.

 

Eine Grubenfahrt unter Tagen – Auf den Spuren des Arbeitgebers

Gerüstet mit Helm und Geleucht, ging es gemeinsam mit dem Steiger mit einer Seilfahrt in 90 Sekunden auf 500 Meter Tiefe auf die Suche des weißen Goldes. Zu sehen gab es eine atemberaubende Untertagewelt: Kollegen/Innen bei der Arbeit an riesengroßen Maschinen, Salz und viele km lange Tunnel, die wir mit dem Auto durchquerten. Ein unbeschreibliches Gefühl.

War das Praktikum ein voller Erfolg?

Durch die praktische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Projektthemen lernte ich viele neue Methoden, Werkzeuge und eine strukturierte Arbeitsweise kennen. Insbesondere das selbstständige Mitarbeiten im Projekt- und Tagesgeschäft und die Betreuung während des Praktikums haben mir gut gefallen. Dabei konnte ich viele Eindrücke über das Arbeiten in einem sehr traditionellen, bodenständigen und sympathischen Unternehmen gewinnen.

CampusLeben: Zwischen Kaffeejunkies und Rhythmus-Suchenden

„Ich bin Morgens immer müde, aber Abends werd ich wach. Morgens bin ich so solide, doch am Abend werd ich schwach…Doch wenn tausend Lichter glühen, bin ich jede Nacht ganz groß. Und wenn dann noch Musik erklingt, dann geht es los!” (Ausschnitt aus dem Song: “Ich bin Morgens immer Müde” von Laing)

Zwei Szenarien sind mir in meinem ersten Semester an der Uni-Kassel besonders aufgefallen, weil sie einfach nicht zu übersehen sind: Die zahlreichen Uni-Partys und der hohe Kaffee-Konsum. Diese beiden Dinge sollen vor allem den Bücherwurm im Alltag unterstützen. Denn was wäre das Studentenleben ohne die angesagten Kasseler Uni Partys wie die Wintersause, Shake Inn, leck mich Eis for free, oder die TramSession und viele mehr?

Die Uni­-Partys bieten Dir nicht nur die Gelegenheit dem Uni Alltag zu entfliehen, sondern  Du kannst auch zu rhythmischen Beats Deinen überhitzen Pauker-Kopf mal so richtig durchschütteln, um wieder frische Energie für die kommende Woche zu tanken. Besonderer Nebeneffekt: Das Knüpfen von neuen Kontakten. Eine Übersicht wann die nächste Uni Party stattfindet, findest Du im Stundentenportal Stupo.net unter http://stupo.net/gruppen/7.

Apropos Party!
Die zahlreichen Uni Cafés bieten Dir genau das, was Du nach einer langen Partynacht gebrauchen kannst: Kaffee als Push-Mittel für den Uni-Alltag.

Neben Red Bull und diversem anderen Zuckerzeug bekommst Du hier natürlich auch eine reichliche Auswahl an Kohlenhydraten mit selbstbelegten Brötchen, Bagels und Co. Außerdem dienen die Uni Cafés auch als wichtiger zentraler Treffpunkt der Studenten zum Lernen und austauschen.

 

Nachgefragt:
An einem durchschnittlichen Tag im Semesterbetrieb werden in den Einrichtungen des Studentenwerks Kassel ca. 3.900 heiße Getränke verkauft. Davon 200 Becher Tee und 180 Becher Schokolade. 3x dürft ihr raten wie viel Kaffee verkauft wird. ;-)

Campusgeflüster: Die Neuen sind an Bord

Wenn die Bäume sich rot, braun und gelb färben, der Wind stürmisch durch das Geäst und die Blätter durch die Gegend wehen, dann ist genau die Zeit gekommen, zu der bundesweit an Universitäten das Wintersemester startet. Wir schreiben das Semester 2012/2013. Für viele Studenten beginnt ein neuer Lebensabschnitt – auch für mich. Wir sind die sogenannten „Erstis“ am Campus. Der Anfang meines neuen Kapitels ist die Universität Kassel mit rund 22.000 Kommilitonen.

Warum ich in Nordhessen studiere?
Weil Nordhessen eben keine Metropole ist. Die Region ist nicht zu groß, sodass jeder seine Spuren hinterlassen kann. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu engagieren und etwas zu bewegen. Nicht zuletzt bietet die Region den Studierenden viele Benefits. Angefangen von kulturellen Highlights wie dem Bergpark Wilhelmshöhe, die Orangerie oder die Aue. Hinzu kommt, dass in Hessen keine Studiengebühren gezahlt werden müssen. Aber auch die Universität Kassel hat viel zu bieten: Die Studierenden erhalten drei tolle Einführungstage mit Abendprogramm, an denen sie die Möglichkeit haben, in kürzester Zeit ihre Kommilitonen kennenzulernen und sich zu vernetzen. Außerdem bietet die Uni für fast jeden Schein viele Tutorien an, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ich lebe seit 22 Jahren hier, genauer gesagt lebe ich 11 km von der grünen Mitte Deutschlands entfernt. Gut vernetzt ist man also in jeder Hinsicht.