Nordhessische Arbeitswege – “Bitte einsteigen, Türen schliessen selbsttätig, Vorsicht bei der Abfahrt!“

Stop – das Wort “Arbeitsweg” ist nicht treffend gewählt. Arbeitswege spielen sich im Unternehmen ab. Für mich ist der Weg vor und nach dem Stempeln an der Uhr – wie der Zeiger selbst – das “Pendeln”. Oftmals verschrieen als vergeudete Lebenszeit. Doch dem habe ich aus ökonomischen, ökologischen und unzähligen weiteren logischen Gründen entgegen zu setzen: Gründet eine Fahrgemeinschaft! Entlastet den Geldbeutel, schont die Umwelt und vor dem Einstempeln sind die ersten Besprechungspunkte des Tages schon abgehakt. Also, eine win-win-Situation – für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber. Auch immer größerer Beliebtheit – nicht nur aufgrund der utopischen Spritpreise – erfreuen sich die sogenannten Job-Tickets. Gemeinsam mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) bieten die Unternehmen ihren Beschäftigten vergünstigte Jahreskarten zur Nutzung von Bussen und Bahnen an. Hat auch was – zumal man mehr von der nordhessischen Landschaft als auf der Autobahn mitbekommt. Und für alle die, denen das immer noch zu wenig ist, und nicht “nur” faul auf einem Fahrer-/Beifahrer-/Mitfahrersitz Platz nehmen möchten, die wählen den Fahrradsitz und strampeln sportlich ihrem Arbeitgeber entgegen. Funktioniert seit diesem Jahr noch besser in Kassel – “KONRAD” macht es möglich. Schickes Fahrrad-Mietsystem mit praktischem Körbchen für eine gut sortierte Brötchentüte – die Kollegen freuen sich doch über jede Aufmerksamkeit am Morgen.

Nordhessische Arbeitswege sind somit flexibel und wirken dem persönlichen “Hangover” (speziell an einem Montag) positiv entgegen – egal ob auf Rädern oder auf Schienen. Ein Plausch am Morgen vertreibt eben Kummer und Sorgen. Und somit bewahrheitet sich wieder ein weiser Spruch, denn “Morgenstund hat Gold im Mund!”

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