Lust auf ein nordhessisches Arbeitsplätzchen?

Ob Gestaltungsfreiraum, familienfreundliche Arbeitszeiten oder eine ausgezeichnete Unternehmenskultur – in nordhessischen Arbeitsplätzchen verbergen sich oft Inhaltsstoffe vom Feinsten. Und mit der Beilage der niedrigen Lebenshaltungskosten und der hohen Lebensqualität schmeckt so ein Plätzchen in Nordhessen natürlich ganz besonders gut ;-)

Wer probieren will ist herzlich eingeladen, nordhessische Arbeitgeber kennenzulernen und auf den Geschmack zu kommen. Deswegen gibt’s heute mal ein paar Termine für regionale Karrieremessen zum Vormerken und Vorbeischauen:

Und für alle, die gleich anbeißen möchten: Aktuelle Jobangebote in Nordhessen gibt’s wie immer auch unter: http://www.die-lage-ist-gut.de/jobs/stellenboerse/

 

2014@Nordhessen

2013 hatten wir ein wunderbares Jubiläumsjahr: Die Stadt Kassel feierte ihren 1100. Geburtstag. Und während die Aktivitäten zum Stadtjubiläum langsam ausklingen (einen tollen Rückblick gibt es übrigens hierzu unter www.kassel-1100.de) werfen wir schon mal einen kleinen Blick darauf, was uns in diesem Jahr wieder so alles in unserer Region erwartet:

In diesem Sinne:  1101 Jahre Kassel – auch das muss gefeiert werden. Also lieber Sommer, wir wären dann langsam wieder soweit!

Hopla – Zeit für Muntermacher!

Die Tage werden kürzer, Herbst und Winter klopfen an die Tür. Mal glitzert unsere Stadt in der Morgensonne, mal bekommen wir sie vor lauter Nebel kaum zu Gesicht. Zeit für den Muntermacher schlechthin: Kaffee. Im Durchschnitt trinken wir Deutschen 149 Liter pro Jahr von dem flüssigen Glück. Ich bin bekennender Kaffee-Junkie und gebe zu, dass ich nicht ganz unschuldig an dieser doch recht sorgenerregenden Statistik bin. Für mich gehört eine gute Tasse Kaffee (oder auch zwei, drei oder vier…) genauso zum Studium wie Vorlesungen, Seminararbeiten oder Semesterferien. Ohne Kaffee hätte ich wohl kaum einen Tag an der Uni durchgestanden – und scheinbar bin ich mit dieser Meinung nicht alleine!

Wer schon einmal über den „Hopla“, den Campus der Universität Kassel, gelaufen ist, weiß wovon ich spreche: Unzählige Studenten und Studentinnen tragen ihren „Coffee to go“ wie ein obligatorisches Accessoire zur nächsten Vorlesung, klammern sich an grauen Novembertagen an den heißen Becher oder genießen ihren Muntermacher in Gesellschaft in einem der Cafés.

Besonders, da das neue Semester nun in vollem Gange ist, sind die Cafés überfüllt und die langen Schlangen an den Kassen beweisen, dass Kaffee und Studium einfach zusammen gehören. Dabei gibt es an der Uni Kassel insgesamt neun Cafeterien, fünf Mensen und ein Restaurant. Und fast überall bekommt man zu günstigen Preisen dort Milchkaffee, Latte Macchiato, Cappuccino, Espresso, oder auch einfach schwarzen Kaffee. Und wer hier Kaffee trinkt, tut sogar noch ein gutes Werk! Denn an der Uni Kassel bekommt man ausschließlich Kaffee und Tee aus fairem Handel und in Bio-Qualität. In diesem Sinne genehmige ich mir doch direkt ein weiteres Tässchen. Auf den nordhessischen Winter!

Eine Liste mit den verschiedenen Cafés der Uni Kassel gibt es beim Studentenwerk: http://www.studentenwerk-kassel.de/speiseplan.html

Immer in Bewegung

Fußball, Golf, Marathon und Drachenboot – sportlich ist einiges los am Bombardier-Standort in Kassel

Gastbeitrag von Bombardier

Bewegung steht am Bombardier-Standort Kassel hoch im Kurs: zum einen auf der Schiene, wo unsere Lokomotiven viele und vieles bewegen, und zum anderen in der Freizeit, in der sich Kollegen treffen, um gemeinsam Sport zu treiben. Ob Paddeln im Drachenboot, Golfspielen, Fußball oder Marathonlauf – das Angebot ist vielfältig, und neue Mitstreiter sind willkommen. Ob man sich lieber zu Wasser oder auf dem Lande bewegt, bei einem sind sich alle einig: Sport schweißt zusammen und stärkt den Teamgeist – auch bei der Arbeit. In den Mannschaften lernen sich Kollegen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen kennen, es entstehen soziale Netzwerke über die Abteilungsgrenzen hinaus.

Die jüngste Mannschaft von Bombardier Kassel sitzt im Drachenboot. Am 13. Juni 2010 starteten die Paddler zum ersten Mal bei einer Regatta. Seit 2011 haben sie ihr eigenes Boot: TRAXX – die Fuldalokomotive. Das Team ist seit dem äußerst erfolgreich. Im Jahr 2012 wurde es zum zweiten Mal Kasseler Stadtmeister. Und auch bei den Nordhessischen Meisterschaften verteidigte die Mannschaft über die Strecke von 250 Metern ihren zweiten Platz vom Vorjahr. Einmal pro Woche trainiert die Mannschaft, gestartet wird bei den Sport-Teams. „Die Fun-Teams haben keine Chance gegen uns. Das wäre ungerecht“, sagt der Kapitän der Besatzung. Vertreten ist Bombardier in Kassel bei den Fun-Teams trotzdem, denn mittlerweile gibt es eine zweite Drachenbootmannschaft, die TRAXX Fun Dragons.

 

In Aktion: Die Drachenboot-Mannschaft beim Start ins Rennen auf der Fulda in Kassel.

 

 

 

Die Drachenbootmannschaft bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft , welche sie mit Erfolg gewonnen hat.

 

Die längste Tradition hat die Fußballmannschaft. Seit über 20 Jahren treffen sich zwischen zehn und 20 Kollegen, um gemeinsam zu kicken. Höhepunkt der Saison ist das jährlich stattfindende Fußballturnier von Bombardier Transportation, bei dem Mannschaften von Standorten aus ganz Europa aufeinandertreffen, wie z.B. aus Polen, Italien, Schweden, Spanien und Deutschland. „Da haben wir schon viele erste und zweite Plätze geschafft“, sagt der Betreuer der Kasseler Mannschaft. Die Standorte wechseln sich bei der Ausrichtung des Turnieres ab. Ab Herbst treffen sich die Fußballer wieder alle zwei Wochen nach der Arbeit, um zu trainieren.

Auch bei den Golfern des Standortes steht ein Wettbewerb von Bombardier Transportation im Mittelpunkt des gemeinsamen Sports. Einmal pro Jahr fahren sie nach Berlin, um dort am Bombardier Golfers Day teilzunehmen. Seit zwei Jahren kommt es dabei auf eine Gemeinschaftsleistung an – gespielt wird in Gruppen mit je vier Teilnehmern. Für Anfänger findet parallel zum Turnier ein Schnupperkurs statt, für den sich jeder anmelden kann. Für einen der Kollegen ist Golf der ideale Sport für Menschen, die gern an der frischen Luft sind und sich dabei entspannen möchten. „Nach zwei bis drei Bahnen ist der Kopf frei“, sagt er.

Ausbildungsstart mal ganz anders: Floßfahren in Nordhessen

Gastbeitrag von Vanessa Rahimi

Schon bevor der Wecker geklingelt hat, war gar nicht mehr an Schlaf zu denken. Heute, am 01.08.2013, soll es endlich losgehen! Ich starte meine Ausbildung bei der Kasseler Bank eG, für die ich mich bewusst entschieden habe, weil ich als waschechte Nordhessin gern in der Region bleiben möchte. Die nächsten zwei Tage werde ich damit verbringen, 15 weitere Personen kennenzulernen, mit denen ich die nächsten zweieinhalb Jahre zusammenarbeite.

Um Punkt 8:20 Uhr stehen drei meiner Mitazubis und ich vor der Jugendherberge in Eschwege. Für mich eine ganz neue Ecke Nordhessens, die ich heute kennenlerne. Eigentlich sollten wir um 9:30 Uhr da sein, aber am ersten Tag will man ja nichts dem Zufall überlassen. Während wir vier ein wenig mehr Zeit haben uns besser kennenzulernen, trudelt auch der Rest so langsam ein. Darunter zwei Mitarbeiter der Personalabteilung, Frau Freiberg, unsere Ausbilderin, und Herr Schlüter, der Personalleiter.

Ziel der Kennenlernfahrt ist, ein Gespür für unser Team zu erlangen. Kurz gesagt: Gegenseitiges Vertrauen entwickeln, gemeinsame Ziele erreichen und dabei Spaß haben. Noch vor Bezug unserer Zimmer versammeln wir uns in einem Seminarraum. Dort starten wir direkt mit einer Vorstellungsrunde in Form von gezeichneten Lebensläufen. In diesen soll berücksichtigt werden, was jeden Einzelnen in seinem Leben antreibt. Puh.. Das ist leichter gesagt als getan. Lebenslauf schön und gut, aber malen!?

Kurz darauf geht es zu unserer ersten Outdoor-Aktivität! Gemeinsam mit unserem Guide, einer Schwimmweste und einem Ruder machen wir uns auf den Weg und spekulieren, was nun auf uns zukommen wird. Die Aufgabe ist schnell klar. Aus acht langen Holzlatten, 200 Luftballons, einer Luftballonpumpe, Müllsäcken, einer Zange und zwei verschiedenen Sorten Schnur soll ein Floß entstehen. Dieses soll allerdings auch eine Fahne haben, auf der unser Gruppenname kreativ dargestellt werden soll. – Wo sollen wir bloß anfangen? –

Drei Stunden später stechen wir in See. (Genauer in den „Werratalsee“ – den kannte ich bis dahin gar nicht. Aber schön ist es hier!) Ziel ist es, eine Boje zu umrudern und als erste Gruppe wieder am Steg anzukommen.

 

 

Ausbildungsstart mal andersZum Glück besagt keine Voraussetzung, dass dies in trockenem Zustand geschehen soll! Wir erreichen mehr oder weniger gleichzeitig den Steg und sind somit alle Sieger.

 

 

 

Nach einer ausgiebigen Dusche und einem gemütlichen Grillen, in der Jugendherberge, geht es nun weiter mit einer Nachtwanderung durch die Eschweger Wälder auf den Leuchtberg. Schade, dass es zu dunkel war, um die Landschaft richtig zu genießen.

Noch etwas müde von dem vorherigen Tag, aber gestärkt vom Frühstück, geht es nun wieder in den schon bekannten Seminarraum. Jetzt steht uns die wohl wichtigste Aufgabe der Kennenlernfahrt bevor! Das Finden gemeinsamer Teamregeln. Nach getaner Arbeit und einem guten Mittagessen, geht es wieder nach Hause.

Ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass diese zwei Tage ganz schön anstrengend waren, wir aber viel voneinander und miteinander gelernt haben. Somit können wir nach zwei eindrucksvollen, spaßgeladenen und in gesundem Maße ernsten Tagen unsere Ausbildung voller Freude starten.

 

Der perfekte Sommer in Nordhessen

Nach der Party, ist vor der Party – wir Nordhessen sagen JA zum Sommer und JA zur Non-Stop-Feierei. Und kein Ende in Sicht! Zwischen Pre-, Mega-, und Afterparty hält der Blog ein Nickerchen, aber wir nicht. Aber beginnen wir von vorne: beim Hessentag in Kassel. Bestes Wetter, geknackte Besucherrekorde, ohrenbetäubende Live-Konzerte und alle haben sich lieb. Helene Fischer trällert „Tage wie diese“, die Toten Hosen ehren mit „Arschloch“ eine „Nachwuchsband aus Berlin“ und diese wiederum grüßt Cover-Heino mit „Junge“. Aber meine persönliche Lieblingsband waren die sympathischen Jungs in blauer Uniform. Einfach die Record-Taste im Einsatzwagen drücken, über Tape „Zu spät“ von den Ärzten abspielen und sich bei den Hessentagsbesuchern für eine tolle Zeit danken. Perfekte Deeskalationstaktik, wie sie wahrscheinlich bisher noch in keinem Lehrbuch steht. Aber kommt noch!

Und dann war es soweit: nach 16 Jahren warten, Anträge schreiben und eine Bewerbungsschleife nach der nächsten drehen, hat der Kasseler-Herkules es gepackt. Wir sind Welterbe! Meine Heimbibliothek erfreut sich über den neuesten Langenscheid: Nordhessisch-Chinesisch/Chinesisch-Nordhessisch. Sobald das Blitzlichtgewitter unsere Heimat heimsucht, will ich vorbereitet sein und „stolz wie Bolle“ die Glückwünsche entgegennehmen, mich artig bedanken und dann den Weg hoch zu unserem Welterbe weisen.

Und es geht noch höher, schneller, weiter: wir genießen dieses Hochgefühl und lassen die Emotionen weiter vibrieren. Entweder auf dem Friedrichsplatz bei „Film ab!“, also Filmmusik vom Staatsorchester unter’m Sternenhimmel. Himmlisch gut! Und/oder auch bei tiptop ausgewähltem Filmmaterial im OpenAir-Dock4-Kino. Olle, neue, tolle Filme – immer ab 21 Uhr und immer gut! Mit Dach über’n Kopf gibt es was auf die Ohren im Kulturzelt. Rock, Pop, Soul, Jazz und noch mehr. Beim Eröffnungsabend vergangenen Freitag traf Oberbürgermeister Hilgen den Nagel auf den Kopf: die Kasseler sind ihrer Stadt treu und sie lieben es zu feiern! Also, wenn das mal keine Aufforderung ist, selber Kasseler zu werden und die Stadt, das Land, die Leute und die nie endende Sommerparty zu genießen.

Abkühlung für Kopf und Fuß gibt es in Nordhessen genug. Klapptisch und Hund direkt im Fluss parken und staunen, wie genial die eigene Heimat sein kann:

 

So, reicht jetzt – für mich ist wieder Blog-Sendepause und ab geht’s in die Freiheit zum nächsten nordhessischen Remmidemmi.

 

 

 

 

Sommer-Highlight: Wasserspiele im Bergpark

Wer hat noch nicht von ihm gehört! Die barocke Anlage mit dem gewaltigen Schloss, der Herkules-Statue und der 250 Meter langen Kaskade. Der weltbekannte Bergpark Wilhelmshöhe zählt mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten zu den größten und schönsten Anlagen seiner Art und macht ihn damit zum größten Bergpark Europas. Die zahlreiche Bepflanzung bezieht sich weniger auf Blumen. Vielmehr prägend sind die 500 unterschiedlichen Baumarten, welche aus allen Erdteilen stammen. Und was wäre der Bergpark Wilhelmshöhe ohne seine Wasserspiele, die uns immer wieder aufs Neue verzaubern?

Die schönste Zeit im Leben, sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

Bildquelle: www.kassel.de

Die Wasserspiele zählen neben dem Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules, zu den besonderen Attraktionen. Im Laufe einer Stunde durchlaufen ca. 1200 Kubikmeter Wasser die Kaskaden, Kanäle und diverse andere prachtvolle Bauwerke. Danach gelangt es hinunter zum Schloss, wo es schließlich in einer anmutigen Fontäne sein Ziel erreicht. Der Wasserlauf ermöglicht es, bequem von einer Attraktion zur Nächsten zu laufen.

 

 

Termine

Zwischen dem 1. Mai und dem 3. Oktober finden die Wasserspiele mittwochs und sonntags, sowie an Feiertagen statt. Beginnen um 14.30 Uhr am Herkules. Beleuchtete Wasserspiele finden im Juni (22:00 Uhr), Juli (22:00 Uhr), August (21:30 Uhr) und September (21:00 Uhr), jeweils am ersten Samstag des Monats statt.

Jeder sollte sich die Zeit nehmen, sich von dieser anmutigen Schönheit und der fesselnden Natur dieses Bergparks einfangen und verzaubern zu lassen. Eines der absoluten und unverzichtbaren Highlights, der Region Nordhessen.

CampusLeben: Zwischen Kaffeejunkies und Rhythmus-Suchenden

„Ich bin Morgens immer müde, aber Abends werd ich wach. Morgens bin ich so solide, doch am Abend werd ich schwach…Doch wenn tausend Lichter glühen, bin ich jede Nacht ganz groß. Und wenn dann noch Musik erklingt, dann geht es los!” (Ausschnitt aus dem Song: “Ich bin Morgens immer Müde” von Laing)

Zwei Szenarien sind mir in meinem ersten Semester an der Uni-Kassel besonders aufgefallen, weil sie einfach nicht zu übersehen sind: Die zahlreichen Uni-Partys und der hohe Kaffee-Konsum. Diese beiden Dinge sollen vor allem den Bücherwurm im Alltag unterstützen. Denn was wäre das Studentenleben ohne die angesagten Kasseler Uni Partys wie die Wintersause, Shake Inn, leck mich Eis for free, oder die TramSession und viele mehr?

Die Uni­-Partys bieten Dir nicht nur die Gelegenheit dem Uni Alltag zu entfliehen, sondern  Du kannst auch zu rhythmischen Beats Deinen überhitzen Pauker-Kopf mal so richtig durchschütteln, um wieder frische Energie für die kommende Woche zu tanken. Besonderer Nebeneffekt: Das Knüpfen von neuen Kontakten. Eine Übersicht wann die nächste Uni Party stattfindet, findest Du im Stundentenportal Stupo.net unter http://stupo.net/gruppen/7.

Apropos Party!
Die zahlreichen Uni Cafés bieten Dir genau das, was Du nach einer langen Partynacht gebrauchen kannst: Kaffee als Push-Mittel für den Uni-Alltag.

Neben Red Bull und diversem anderen Zuckerzeug bekommst Du hier natürlich auch eine reichliche Auswahl an Kohlenhydraten mit selbstbelegten Brötchen, Bagels und Co. Außerdem dienen die Uni Cafés auch als wichtiger zentraler Treffpunkt der Studenten zum Lernen und austauschen.

 

Nachgefragt:
An einem durchschnittlichen Tag im Semesterbetrieb werden in den Einrichtungen des Studentenwerks Kassel ca. 3.900 heiße Getränke verkauft. Davon 200 Becher Tee und 180 Becher Schokolade. 3x dürft ihr raten wie viel Kaffee verkauft wird. ;-)

Die Spuren der Brüder Grimm

2013 kommt man in Nordhessen gar nicht drum herum, das Grimm-Jubiläum zu feiern. Denn wohin man auch schaut: die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm sind überall!

Als Kasselaner Studentin der Literaturwissenschaft bin ich besonders stolz, dass die Mitbegründer der Germanistik waschechte Nordhessen sind. Denn die Brüder Grimm haben über dreißig Jahre in unserer Region gelebt und Kassel zu ihrer Wahlheimat gemacht. Und genau deshalb widmet Nordhessen den weltbekannten Märchensammlern und -erzählern das facettenreiche und kulturelle Veranstaltungsprogramm „GRIMM 2013“. Der Anlass: 2013 ist das 200. Jubiläum der Erstausgabe der grimmschen Kinder- und Hausmärchen. Seit 2005 ist dieses Werk Weltdokumentenerbe der UNESCO.

Einen umfangreichen Einblick in das Leben und Wirken der Brüder Grimm gibt die hessische Landesausstellung, welche vom 27. April bis zum 8. September 2013 in der documenta-Halle in Kassel stattfindet. Aber nicht nur Kassel hat märchenhafte Schauplätze zu bieten. In ganz Nordhessen kann man auf den Spuren der Brüder Grimm wandeln. Und genau dies habe ich an einem sonnigen Wochenende im Mai gemacht! Meine Reise durch die Welt der Sagen und Märchen begann in Hessisch Lichtenau, dem „Tor zum Frau Holle Land“. Hier folgte ich dem Holle-Rundweg,  welcher mich an 12 unterschiedlichen Stationen, beispielsweise dem Holle-Museum, vorbeiführte. Danach ging es zum Hohen Meißner, um rund um den Frau-Holle-Teich zu wandern. Nach so viel Bewegung brauchte ich erst einmal eine Pause! Im atemberaubend schönen Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald habe ich das sogenannte „Brüder Grimm Gedeck“ (wie passend!:-)) gegessen und zum Nachtisch den „Dornröschenbecher“ genossen.

Nach diesem anstrengenden, abwechslungsreichen und absolut interessanten Tag fuhr ich zurück nach Kassel. Für diesen Tag hatte ich vorerst genug das Wirken der nordhessischen Sprachwissenschaftler erkundet. Doch auch in Kassel gibt es noch unzählige sagenhafte Orte zu besuchen: die ehemaligen Wohnhäuser der Brüder Grimm, das Brüder Grimm Museum, verschiedene Denkmäler und Statuen,…

Alle Märchenorte und das komplette Programm von „GRIMM 2013“  ist zu finden unter www.grimm2013.nordhessen.de/.

Eine echte Chance

Gastbeitrag von Kathrin Laurier, Regionalmanagement Nordhessen GmbH

In 2009 hat es mich hier her gezogen…nach Nordhessen, in die Region, die ich vorher überhaupt nicht kannte. Was ich heute sagen kann, ich fühle mich wohl. Ich habe hier nach dem Studium eine echte Chance erhalten. Ich arbeite mit tollen Unternehmen zusammen, von A bis Z ist da eigentlich alles dabei…neben Weltmarktführern wie VW, SMA, Daimler, K+S, Wintershall, Thonet, B. Braun, Thyssen Krupp, Amazon, Continental, Bombardier und Viessmann sind es vor allem auch die unbekannten Unternehmen, die „Hidden Champions“, die die Stärken Nordhessens ausmachen. Wussten Sie schon, dass es hier die Firma Vogt Foliendruck gibt, die der universellste Anbieter im Bereich Foliendruck auf dem europäischen Markt ist? Oder das hier eine Firma zu Hause ist, die Firma Analyticon, die führender Anbieter im Bereich chemischer Analysen ist und in über hundert Länder spezialisierte Diagnostikprodukte exportiert?

Seit nun fast vier Jahren bin ich in Nordhessen unterwegs, mache Ausflüge mit meinem Hund in die herrliche Natur…in den Kaufunger Wald, in den Habichtswald, in den Kellerwald, an den Edersee oder auch mal weiter…und finde neben meiner Arbeit, Zeit zum Entspannen und Erleben…das Staatstheater und die vielfältigen Konzertangebote des Kulturzeltes kann ich nur empfehlen. Ich genieße die Vorzüge von kurzen Wegen und habe schon sehr freundliche und auch inspirierende Menschen kennengelernt.