Glückauf für mein universitäres Praxissemester

Für uns Studenten der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Kassel ist im Lehrplan ein Praxissemester vorgesehen. Dabei erhalten wir die Möglichkeit Berufsluft zu schnuppern, können unsere Fähigkeiten und vorhandenes Wissen im Unternehmen einbringen und lernen den Arbeitgeber mit all seinen Vorzügen, Ecken und Kanten kennen. Bei der Auswahl des Praktikums waren mir 3 Dinge besonders wichtig:

  • ein Unternehmen in der Region zu finden, bei dem ich aktiv und verantwortungsvoll mitarbeiten darf.
  • den Arbeitgeber erleben und dabei echte Einblicke hinter die Kulissen erhalten.
  • herausfinden, ob die erlernten Theorien auch praxistauglich sind.

Wachstum erleben. Mein Praktikum in der Bergbaubranche

Ich bekam einen Praktikumsplatz für 7 Monate bei der K+S Aktiengesellschaft in Kassel in der Abteilung “HR Leadership and Projects”. Bereits bei der traditionellen Bergmanns-Begrüßung „Glückauf Frau Thiel!“ nahm mich das Team herzlichst mit an Bord auf. Neben spannenden Aufgaben und Personalmarketing-Projekten möchte ich Euch heute von meinen zwei Highlights im Praktikum berichten bei dem ich ein gutes Gefühl über den Arbeitgeber bekommen habe.

Gemeinsame Teamaktivitäten – außerhalb der Arbeitszeit

Nordhessen hat für Naturliebhaber und regional Zugezogene einiges zu bieten. Meine Idee: eine kleine Spritztour in Form einer Wanderung. Zu früher Stunde ließen wir Krawatte, Hemd und Bluse im Büro und gingen im Trekking-Outfit auf Entdeckertour. Der Premiumweg P11 „Niester Riesen“ führte über Wald und Wiese an wundervollen Aussichtspunkten vorbei. Im Anschluss kehrten wir in der bayrischen Königs Alm zum appetitlichen Ausklang ein.

 

Eine Grubenfahrt unter Tagen – Auf den Spuren des Arbeitgebers

Gerüstet mit Helm und Geleucht, ging es gemeinsam mit dem Steiger mit einer Seilfahrt in 90 Sekunden auf 500 Meter Tiefe auf die Suche des weißen Goldes. Zu sehen gab es eine atemberaubende Untertagewelt: Kollegen/Innen bei der Arbeit an riesengroßen Maschinen, Salz und viele km lange Tunnel, die wir mit dem Auto durchquerten. Ein unbeschreibliches Gefühl.

War das Praktikum ein voller Erfolg?

Durch die praktische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Projektthemen lernte ich viele neue Methoden, Werkzeuge und eine strukturierte Arbeitsweise kennen. Insbesondere das selbstständige Mitarbeiten im Projekt- und Tagesgeschäft und die Betreuung während des Praktikums haben mir gut gefallen. Dabei konnte ich viele Eindrücke über das Arbeiten in einem sehr traditionellen, bodenständigen und sympathischen Unternehmen gewinnen.

Ein Festival zu Ehren der berühmtesten Brüder aus Kassel – immer wieder ein Besuch wert!

Bereits zum siebten Mal bietet vom 15.07. bis 24.08. 2014 das Brüder Grimm – Festival Kassel und der Region Nordhessen ein sehenswertes Festivalprogramm.

Im Mittelpunkt des Festivals steht wie in jedem Jahr ein Musical. Das Besondere an den Musicals bei dem Brüder Grimm Festival ist die sehr freie Interpretation der Geschichten der Brüder Grimm. Oftmals erinnern Sie nur noch entfernt an das Original. Die Musicals sind jedes Mal mit sehr viel Humor, tollen Kostümen und moderner Musik gespickt.

In diesem Jahr wird eine neue Version der Geschichte Rumpelstilzchen aufgeführt. Die Geschichte spielt im Amerika des 19. Jahrhunderts. Am Ufer des Nicefield River haben sich über viele Jahrzehnte Goldsucher und Abenteurer niedergelassen. Doch bald versiegen die Goldquellen eines Pächters und dieser kann die Pacht nicht mehr bezahlen. Doch dann… Stopp! Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten! Lassen Sie sich überraschen!

Den passenden Rahmen bietet ab diesem Jahr der verwunschene Park Schönfeld mit einer neuen Seebühne und  neu gebauten Natursteintribüne unterhalb des Schlosses Schönfeld. Der Park Schönfeld ist oftmals eher etwas unbeachtet. Dabei hat der schöne Park mehr Aufmerksamkeit verdient finde ich. Er ist natürlich, wild, hat viele kleine Teiche und beherbergt eine Vielzahl an seltenen Vögeln. Die Besucher des Festivals dürfen sich also dieses Jahr auf eine Kulisse umgeben von märchenhaften Bäumen und Vogelgezwitscher freuen!

Die schöne Kulisse im Park Schönfeld habe ich im Vorfeld schon mal ganz exklusiv für euch fotografiert!

Doch das Programm besteht nicht nur aus dem Musical sondern auch aus vielen anderen Events für die ganze Familie wie z.B. Kindertheater. Das ganze Programm und Informationen zu den Tickets findet Ihr unter www.brueder-grimm-festival.com

Ein Klassik- Konzert vor bis zu 30.000 Menschen? In Nordhessen mittlerweile wunderschöne Tradition!

Gastbeitrag von Sebastian Tischler

Für mich ist es eine unverzichtbare Tradition geworden:  Das HNA Sommer Open Air! Das Open Air lockt jedes Jahr bis zu 30.000 Menschen in die Aue vor die Orangerie und begeistert das Publikum mit klassischer Musik des Kasseler Staatsorchesters und ist somit mittlerweile zu einem der größten Klassikkonzerte in Europa herangewachsen.

Jedes Jahr aufs Neue begeistert mich die Atmosphäre rund um das Sommer Open Air auf der Karlswiese vor der Orangerie in Kassel. Die Menschen genießen gemeinsam bei Picknick einen spannenden Mix aus Oper, Operette und Konzert. Der Höhepunkt ist jedes Mal ein spektakuläres Feuerwerk, mit der historischen Orangerie als Kulisse.

Im Übrigen: Das Kasseler Staatsorchesters gehört zu den ältesten Kulturorchestern Deutschlands und der Welt (1502 als Hofkapelle des Landgrafen Moritz gegründet). Bekannte Dirigenten in der langen Geschichte waren unter anderem Louis Spohr und Gustav Mahler.

Auch in diesem Jahr findet das Sommer Open Air statt:

Samstag, 19. Juli, ab 20 Uhr auf der Karlswiese

Also Picknickkorb und -decke einpacken und auf nach Kassel! Für einen schönen Abend bleibt dann nur noch zu hoffen, dass auch in diesem Jahr das Wetter wieder mitspielt.

Immer in Bewegung

Fußball, Golf, Marathon und Drachenboot – sportlich ist einiges los am Bombardier-Standort in Kassel

Gastbeitrag von Bombardier

Bewegung steht am Bombardier-Standort Kassel hoch im Kurs: zum einen auf der Schiene, wo unsere Lokomotiven viele und vieles bewegen, und zum anderen in der Freizeit, in der sich Kollegen treffen, um gemeinsam Sport zu treiben. Ob Paddeln im Drachenboot, Golfspielen, Fußball oder Marathonlauf – das Angebot ist vielfältig, und neue Mitstreiter sind willkommen. Ob man sich lieber zu Wasser oder auf dem Lande bewegt, bei einem sind sich alle einig: Sport schweißt zusammen und stärkt den Teamgeist – auch bei der Arbeit. In den Mannschaften lernen sich Kollegen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen kennen, es entstehen soziale Netzwerke über die Abteilungsgrenzen hinaus.

Die jüngste Mannschaft von Bombardier Kassel sitzt im Drachenboot. Am 13. Juni 2010 starteten die Paddler zum ersten Mal bei einer Regatta. Seit 2011 haben sie ihr eigenes Boot: TRAXX – die Fuldalokomotive. Das Team ist seit dem äußerst erfolgreich. Im Jahr 2012 wurde es zum zweiten Mal Kasseler Stadtmeister. Und auch bei den Nordhessischen Meisterschaften verteidigte die Mannschaft über die Strecke von 250 Metern ihren zweiten Platz vom Vorjahr. Einmal pro Woche trainiert die Mannschaft, gestartet wird bei den Sport-Teams. „Die Fun-Teams haben keine Chance gegen uns. Das wäre ungerecht“, sagt der Kapitän der Besatzung. Vertreten ist Bombardier in Kassel bei den Fun-Teams trotzdem, denn mittlerweile gibt es eine zweite Drachenbootmannschaft, die TRAXX Fun Dragons.

 

In Aktion: Die Drachenboot-Mannschaft beim Start ins Rennen auf der Fulda in Kassel.

 

 

 

Die Drachenbootmannschaft bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft , welche sie mit Erfolg gewonnen hat.

 

Die längste Tradition hat die Fußballmannschaft. Seit über 20 Jahren treffen sich zwischen zehn und 20 Kollegen, um gemeinsam zu kicken. Höhepunkt der Saison ist das jährlich stattfindende Fußballturnier von Bombardier Transportation, bei dem Mannschaften von Standorten aus ganz Europa aufeinandertreffen, wie z.B. aus Polen, Italien, Schweden, Spanien und Deutschland. „Da haben wir schon viele erste und zweite Plätze geschafft“, sagt der Betreuer der Kasseler Mannschaft. Die Standorte wechseln sich bei der Ausrichtung des Turnieres ab. Ab Herbst treffen sich die Fußballer wieder alle zwei Wochen nach der Arbeit, um zu trainieren.

Auch bei den Golfern des Standortes steht ein Wettbewerb von Bombardier Transportation im Mittelpunkt des gemeinsamen Sports. Einmal pro Jahr fahren sie nach Berlin, um dort am Bombardier Golfers Day teilzunehmen. Seit zwei Jahren kommt es dabei auf eine Gemeinschaftsleistung an – gespielt wird in Gruppen mit je vier Teilnehmern. Für Anfänger findet parallel zum Turnier ein Schnupperkurs statt, für den sich jeder anmelden kann. Für einen der Kollegen ist Golf der ideale Sport für Menschen, die gern an der frischen Luft sind und sich dabei entspannen möchten. „Nach zwei bis drei Bahnen ist der Kopf frei“, sagt er.

Ausbildungsstart mal ganz anders: Floßfahren in Nordhessen

Gastbeitrag von Vanessa Rahimi

Schon bevor der Wecker geklingelt hat, war gar nicht mehr an Schlaf zu denken. Heute, am 01.08.2013, soll es endlich losgehen! Ich starte meine Ausbildung bei der Kasseler Bank eG, für die ich mich bewusst entschieden habe, weil ich als waschechte Nordhessin gern in der Region bleiben möchte. Die nächsten zwei Tage werde ich damit verbringen, 15 weitere Personen kennenzulernen, mit denen ich die nächsten zweieinhalb Jahre zusammenarbeite.

Um Punkt 8:20 Uhr stehen drei meiner Mitazubis und ich vor der Jugendherberge in Eschwege. Für mich eine ganz neue Ecke Nordhessens, die ich heute kennenlerne. Eigentlich sollten wir um 9:30 Uhr da sein, aber am ersten Tag will man ja nichts dem Zufall überlassen. Während wir vier ein wenig mehr Zeit haben uns besser kennenzulernen, trudelt auch der Rest so langsam ein. Darunter zwei Mitarbeiter der Personalabteilung, Frau Freiberg, unsere Ausbilderin, und Herr Schlüter, der Personalleiter.

Ziel der Kennenlernfahrt ist, ein Gespür für unser Team zu erlangen. Kurz gesagt: Gegenseitiges Vertrauen entwickeln, gemeinsame Ziele erreichen und dabei Spaß haben. Noch vor Bezug unserer Zimmer versammeln wir uns in einem Seminarraum. Dort starten wir direkt mit einer Vorstellungsrunde in Form von gezeichneten Lebensläufen. In diesen soll berücksichtigt werden, was jeden Einzelnen in seinem Leben antreibt. Puh.. Das ist leichter gesagt als getan. Lebenslauf schön und gut, aber malen!?

Kurz darauf geht es zu unserer ersten Outdoor-Aktivität! Gemeinsam mit unserem Guide, einer Schwimmweste und einem Ruder machen wir uns auf den Weg und spekulieren, was nun auf uns zukommen wird. Die Aufgabe ist schnell klar. Aus acht langen Holzlatten, 200 Luftballons, einer Luftballonpumpe, Müllsäcken, einer Zange und zwei verschiedenen Sorten Schnur soll ein Floß entstehen. Dieses soll allerdings auch eine Fahne haben, auf der unser Gruppenname kreativ dargestellt werden soll. – Wo sollen wir bloß anfangen? –

Drei Stunden später stechen wir in See. (Genauer in den „Werratalsee“ – den kannte ich bis dahin gar nicht. Aber schön ist es hier!) Ziel ist es, eine Boje zu umrudern und als erste Gruppe wieder am Steg anzukommen.

 

 

Ausbildungsstart mal andersZum Glück besagt keine Voraussetzung, dass dies in trockenem Zustand geschehen soll! Wir erreichen mehr oder weniger gleichzeitig den Steg und sind somit alle Sieger.

 

 

 

Nach einer ausgiebigen Dusche und einem gemütlichen Grillen, in der Jugendherberge, geht es nun weiter mit einer Nachtwanderung durch die Eschweger Wälder auf den Leuchtberg. Schade, dass es zu dunkel war, um die Landschaft richtig zu genießen.

Noch etwas müde von dem vorherigen Tag, aber gestärkt vom Frühstück, geht es nun wieder in den schon bekannten Seminarraum. Jetzt steht uns die wohl wichtigste Aufgabe der Kennenlernfahrt bevor! Das Finden gemeinsamer Teamregeln. Nach getaner Arbeit und einem guten Mittagessen, geht es wieder nach Hause.

Ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass diese zwei Tage ganz schön anstrengend waren, wir aber viel voneinander und miteinander gelernt haben. Somit können wir nach zwei eindrucksvollen, spaßgeladenen und in gesundem Maße ernsten Tagen unsere Ausbildung voller Freude starten.

 

Der perfekte Sommer in Nordhessen

Nach der Party, ist vor der Party – wir Nordhessen sagen JA zum Sommer und JA zur Non-Stop-Feierei. Und kein Ende in Sicht! Zwischen Pre-, Mega-, und Afterparty hält der Blog ein Nickerchen, aber wir nicht. Aber beginnen wir von vorne: beim Hessentag in Kassel. Bestes Wetter, geknackte Besucherrekorde, ohrenbetäubende Live-Konzerte und alle haben sich lieb. Helene Fischer trällert „Tage wie diese“, die Toten Hosen ehren mit „Arschloch“ eine „Nachwuchsband aus Berlin“ und diese wiederum grüßt Cover-Heino mit „Junge“. Aber meine persönliche Lieblingsband waren die sympathischen Jungs in blauer Uniform. Einfach die Record-Taste im Einsatzwagen drücken, über Tape „Zu spät“ von den Ärzten abspielen und sich bei den Hessentagsbesuchern für eine tolle Zeit danken. Perfekte Deeskalationstaktik, wie sie wahrscheinlich bisher noch in keinem Lehrbuch steht. Aber kommt noch!

Und dann war es soweit: nach 16 Jahren warten, Anträge schreiben und eine Bewerbungsschleife nach der nächsten drehen, hat der Kasseler-Herkules es gepackt. Wir sind Welterbe! Meine Heimbibliothek erfreut sich über den neuesten Langenscheid: Nordhessisch-Chinesisch/Chinesisch-Nordhessisch. Sobald das Blitzlichtgewitter unsere Heimat heimsucht, will ich vorbereitet sein und „stolz wie Bolle“ die Glückwünsche entgegennehmen, mich artig bedanken und dann den Weg hoch zu unserem Welterbe weisen.

Und es geht noch höher, schneller, weiter: wir genießen dieses Hochgefühl und lassen die Emotionen weiter vibrieren. Entweder auf dem Friedrichsplatz bei „Film ab!“, also Filmmusik vom Staatsorchester unter’m Sternenhimmel. Himmlisch gut! Und/oder auch bei tiptop ausgewähltem Filmmaterial im OpenAir-Dock4-Kino. Olle, neue, tolle Filme – immer ab 21 Uhr und immer gut! Mit Dach über’n Kopf gibt es was auf die Ohren im Kulturzelt. Rock, Pop, Soul, Jazz und noch mehr. Beim Eröffnungsabend vergangenen Freitag traf Oberbürgermeister Hilgen den Nagel auf den Kopf: die Kasseler sind ihrer Stadt treu und sie lieben es zu feiern! Also, wenn das mal keine Aufforderung ist, selber Kasseler zu werden und die Stadt, das Land, die Leute und die nie endende Sommerparty zu genießen.

Abkühlung für Kopf und Fuß gibt es in Nordhessen genug. Klapptisch und Hund direkt im Fluss parken und staunen, wie genial die eigene Heimat sein kann:

 

So, reicht jetzt – für mich ist wieder Blog-Sendepause und ab geht’s in die Freiheit zum nächsten nordhessischen Remmidemmi.

 

 

 

 

Sommer-Highlight: Wasserspiele im Bergpark

Wer hat noch nicht von ihm gehört! Die barocke Anlage mit dem gewaltigen Schloss, der Herkules-Statue und der 250 Meter langen Kaskade. Der weltbekannte Bergpark Wilhelmshöhe zählt mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten zu den größten und schönsten Anlagen seiner Art und macht ihn damit zum größten Bergpark Europas. Die zahlreiche Bepflanzung bezieht sich weniger auf Blumen. Vielmehr prägend sind die 500 unterschiedlichen Baumarten, welche aus allen Erdteilen stammen. Und was wäre der Bergpark Wilhelmshöhe ohne seine Wasserspiele, die uns immer wieder aufs Neue verzaubern?

Die schönste Zeit im Leben, sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

Bildquelle: www.kassel.de

Die Wasserspiele zählen neben dem Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules, zu den besonderen Attraktionen. Im Laufe einer Stunde durchlaufen ca. 1200 Kubikmeter Wasser die Kaskaden, Kanäle und diverse andere prachtvolle Bauwerke. Danach gelangt es hinunter zum Schloss, wo es schließlich in einer anmutigen Fontäne sein Ziel erreicht. Der Wasserlauf ermöglicht es, bequem von einer Attraktion zur Nächsten zu laufen.

 

 

Termine

Zwischen dem 1. Mai und dem 3. Oktober finden die Wasserspiele mittwochs und sonntags, sowie an Feiertagen statt. Beginnen um 14.30 Uhr am Herkules. Beleuchtete Wasserspiele finden im Juni (22:00 Uhr), Juli (22:00 Uhr), August (21:30 Uhr) und September (21:00 Uhr), jeweils am ersten Samstag des Monats statt.

Jeder sollte sich die Zeit nehmen, sich von dieser anmutigen Schönheit und der fesselnden Natur dieses Bergparks einfangen und verzaubern zu lassen. Eines der absoluten und unverzichtbaren Highlights, der Region Nordhessen.

Die Spuren der Brüder Grimm

2013 kommt man in Nordhessen gar nicht drum herum, das Grimm-Jubiläum zu feiern. Denn wohin man auch schaut: die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm sind überall!

Als Kasselaner Studentin der Literaturwissenschaft bin ich besonders stolz, dass die Mitbegründer der Germanistik waschechte Nordhessen sind. Denn die Brüder Grimm haben über dreißig Jahre in unserer Region gelebt und Kassel zu ihrer Wahlheimat gemacht. Und genau deshalb widmet Nordhessen den weltbekannten Märchensammlern und -erzählern das facettenreiche und kulturelle Veranstaltungsprogramm „GRIMM 2013“. Der Anlass: 2013 ist das 200. Jubiläum der Erstausgabe der grimmschen Kinder- und Hausmärchen. Seit 2005 ist dieses Werk Weltdokumentenerbe der UNESCO.

Einen umfangreichen Einblick in das Leben und Wirken der Brüder Grimm gibt die hessische Landesausstellung, welche vom 27. April bis zum 8. September 2013 in der documenta-Halle in Kassel stattfindet. Aber nicht nur Kassel hat märchenhafte Schauplätze zu bieten. In ganz Nordhessen kann man auf den Spuren der Brüder Grimm wandeln. Und genau dies habe ich an einem sonnigen Wochenende im Mai gemacht! Meine Reise durch die Welt der Sagen und Märchen begann in Hessisch Lichtenau, dem „Tor zum Frau Holle Land“. Hier folgte ich dem Holle-Rundweg,  welcher mich an 12 unterschiedlichen Stationen, beispielsweise dem Holle-Museum, vorbeiführte. Danach ging es zum Hohen Meißner, um rund um den Frau-Holle-Teich zu wandern. Nach so viel Bewegung brauchte ich erst einmal eine Pause! Im atemberaubend schönen Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald habe ich das sogenannte „Brüder Grimm Gedeck“ (wie passend!:-)) gegessen und zum Nachtisch den „Dornröschenbecher“ genossen.

Nach diesem anstrengenden, abwechslungsreichen und absolut interessanten Tag fuhr ich zurück nach Kassel. Für diesen Tag hatte ich vorerst genug das Wirken der nordhessischen Sprachwissenschaftler erkundet. Doch auch in Kassel gibt es noch unzählige sagenhafte Orte zu besuchen: die ehemaligen Wohnhäuser der Brüder Grimm, das Brüder Grimm Museum, verschiedene Denkmäler und Statuen,…

Alle Märchenorte und das komplette Programm von „GRIMM 2013“  ist zu finden unter www.grimm2013.nordhessen.de/.

Eine echte Chance

Gastbeitrag von Kathrin Laurier, Regionalmanagement Nordhessen GmbH

In 2009 hat es mich hier her gezogen…nach Nordhessen, in die Region, die ich vorher überhaupt nicht kannte. Was ich heute sagen kann, ich fühle mich wohl. Ich habe hier nach dem Studium eine echte Chance erhalten. Ich arbeite mit tollen Unternehmen zusammen, von A bis Z ist da eigentlich alles dabei…neben Weltmarktführern wie VW, SMA, Daimler, K+S, Wintershall, Thonet, B. Braun, Thyssen Krupp, Amazon, Continental, Bombardier und Viessmann sind es vor allem auch die unbekannten Unternehmen, die „Hidden Champions“, die die Stärken Nordhessens ausmachen. Wussten Sie schon, dass es hier die Firma Vogt Foliendruck gibt, die der universellste Anbieter im Bereich Foliendruck auf dem europäischen Markt ist? Oder das hier eine Firma zu Hause ist, die Firma Analyticon, die führender Anbieter im Bereich chemischer Analysen ist und in über hundert Länder spezialisierte Diagnostikprodukte exportiert?

Seit nun fast vier Jahren bin ich in Nordhessen unterwegs, mache Ausflüge mit meinem Hund in die herrliche Natur…in den Kaufunger Wald, in den Habichtswald, in den Kellerwald, an den Edersee oder auch mal weiter…und finde neben meiner Arbeit, Zeit zum Entspannen und Erleben…das Staatstheater und die vielfältigen Konzertangebote des Kulturzeltes kann ich nur empfehlen. Ich genieße die Vorzüge von kurzen Wegen und habe schon sehr freundliche und auch inspirierende Menschen kennengelernt.

Es lebe der Sport!

Zack .. die ersten Monate vom neuen Jahr liegen hinter uns. Die neuen Vorsätze schlummern noch in der Pipeline, sind bereits umgesetzt oder schon wieder über Bord geworfen? Auch wenn das Winterwetter bisher noch nicht einmal erahnen lässt, dass Frühling und Sommer vor der Tür stehen, so muss der angefutterte Hüftspeck weg. Klappt entweder mit weniger Kalorien, hat aber langfristig den besten Effekt mit sportlicher Aktivität. Also, entweder in der Mucki-Bude um die Ecke anmelden oder ganz simple: raus aus dem Hosenanzug, rein in die Sporthose und joggen durch die nordhessische Landschaft.

Mein Ziel 2013: 10 km unter 60 Minuten und dabei lächeln. Und damit das auch alles klappt und nachher nicht gesagt werden kann: “Ich wollte ja, aber das Material hat versagt!”, vor dem ersten Run einen Stop im Laufladen in Kassel einlegen. Tip.Top.Beratung! Laufschuhtest den Bürgersteig hoch und runter und Ready-Set-Go. Das Startsignal zum Kasseler Marathon. Falls die 40 km zu hoch ambitioniert sind, dann tut es auch der Halb-Marathon, eine Staffel oder wir freuen uns einfach und bleiben Zuschauer. Auch hübsch anzusehen, ist die Kasseler Drachenboot Regatta! Dann endlich können wir im Kollektiv dem Moment beiwohnen, wenn die “SMA Hausdrachen” und die “K+S Fulle Dragons” an den “Fulle Nixen (Finanzamt)” vorbei steuern.

Nicht nur zuschauen, sondern “Dabei sein ist alles” sagen sich aber auch die nordhessischen Arbeitgeber. Dem gesteigerten Bewegungsdrang der Mitarbeiter begegnet die Wintershall Holding GmbH mit dem Sportprogramm “BeFit @ Work“, unterstützt Betriebssportgruppen und lädt zu Outdoor-Aktivitäten in den Sommermonaten ein.

Wer kein Interesse hat den eigenen Vorgesetzten im verschwitzten Muskelshirt beim Betriebssport zu begegnen, der kann an den Kletterwänden im Kletterzentrum Nordhessen seine eigene Karriereleiter beim Bergsteigen erklimmen. Reale Höhenmeter und wahre Bergluft schnuppern wir im Skigebiet Willingen. Ob Abfahrt, Langlauf, Rodeln – egal, nur die Wolle-Handschuhe nicht vergessen.

Wer es etwas ruhiger mag, der trifft sich beim Golf. Das erste Mal am Schläger? Ob Anfänger oder Tiger-Woods-Nachfolger im Golfpark Gudensberg wird für alle was geboten. Die Palette der Sportmöglichkeiten in Nordhessen reicht vom Angeln, Bogenschiessen, Cricket bis hin zum Zumba-Tanzen – (fast) alles möglich. Da die meisten von uns nur Hobby-Athleten sind, macht es dann und wann Spaß den Profis zuzuschauen. Der Lokalpatriotismus packt uns immer dann, wenn der Fußballclub “KSV Hessen Kassel” und die Handball-Bundesliga-Mannschaft “MT Melsungen” ihre Treffsicherheit beweisen.

Somit gilt (ob selber aktiv oder Fähnchenschwingend im Publikum): Gruppendynamik ist gefragt. Steigert das Wir-Gefühl und reduziert den Hüftspeck. Also, weiter strampeln und applaudieren! Schließlich steckt in uns allen ein Felix Baumgartner und nach einem anstrengenden, aber glücklichen Arbeits-, Sport-, Jubeltag wollen wir der Familie dann zurufen “I’m coming home now!”.