Ein Hoch auf uns!

Radiohörer und WM-Verfolger kennen diese Zeile. Es handelt sich hierbei um meinen persönlichen Lieblings-WM-Song von Andreas Bourani. Geschickter und treffender hätte der Wuschelkopf aus Augsburg sein Liedchen “Auf uns!” nicht platzieren können. Textlich und emotional passend für die WM 2014 – aber nicht nur das, sondern auch gleichzeitig ein Hoch auf uns Nordhessen! Denn auch wir sind bei der WM vertreten – nein, nicht nur jubelnd sondern mit voller Manpower. Unser Bad Hersfelder Shkodran Mustafi hat sein Last-Minute-Ticket eingelöst und schwitzt neben Müller, Poldi & Co. im Regenwald. Wir fiebern mit ihm und nutzen gleichzeitig die Gelegenheit uns bei allen weiteren berühmten Nordhessen zu bedanken, die beweisen, dass wir echt was auf dem Kasten haben:

  • Philipp Heinrich Scheidemann  (Politiker aus Kassel)
  • Dorothea Viehmann (Märchenerzählerin aus Baunatal-Rengershausen)
  • Hans Eichel (Politiker aus Kassel)
  • Matthias Reim (Sänger aus Korbach)
  • Maxim Mehmet (Schauspieler aus Kassel)
  • Lena Gerke (1. Germanys Next Topmodel Gewinnerin aus Marburg)
  • Annika Mehlhorn (Schwimmerin aus Baunatal)
  • meine mum
… und viele mehr!
Und um es mit meinem Lieblingsliedchen abzurunden “Ein Hoch auf das, was uns vereint” endet dieser Blogeintrag. WM-Dekokiste muss jetzt aus dem Keller geschleppt, Vuvuzla gestimmt und Bierchen für morgen kalt gestellt werden. Mustafi wir zählen auf Dich!

Es lebe der Sport!

Zack .. die ersten Monate vom neuen Jahr liegen hinter uns. Die neuen Vorsätze schlummern noch in der Pipeline, sind bereits umgesetzt oder schon wieder über Bord geworfen? Auch wenn das Winterwetter bisher noch nicht einmal erahnen lässt, dass Frühling und Sommer vor der Tür stehen, so muss der angefutterte Hüftspeck weg. Klappt entweder mit weniger Kalorien, hat aber langfristig den besten Effekt mit sportlicher Aktivität. Also, entweder in der Mucki-Bude um die Ecke anmelden oder ganz simple: raus aus dem Hosenanzug, rein in die Sporthose und joggen durch die nordhessische Landschaft.

Mein Ziel 2013: 10 km unter 60 Minuten und dabei lächeln. Und damit das auch alles klappt und nachher nicht gesagt werden kann: “Ich wollte ja, aber das Material hat versagt!”, vor dem ersten Run einen Stop im Laufladen in Kassel einlegen. Tip.Top.Beratung! Laufschuhtest den Bürgersteig hoch und runter und Ready-Set-Go. Das Startsignal zum Kasseler Marathon. Falls die 40 km zu hoch ambitioniert sind, dann tut es auch der Halb-Marathon, eine Staffel oder wir freuen uns einfach und bleiben Zuschauer. Auch hübsch anzusehen, ist die Kasseler Drachenboot Regatta! Dann endlich können wir im Kollektiv dem Moment beiwohnen, wenn die “SMA Hausdrachen” und die “K+S Fulle Dragons” an den “Fulle Nixen (Finanzamt)” vorbei steuern.

Nicht nur zuschauen, sondern “Dabei sein ist alles” sagen sich aber auch die nordhessischen Arbeitgeber. Dem gesteigerten Bewegungsdrang der Mitarbeiter begegnet die Wintershall Holding GmbH mit dem Sportprogramm “BeFit @ Work“, unterstützt Betriebssportgruppen und lädt zu Outdoor-Aktivitäten in den Sommermonaten ein.

Wer kein Interesse hat den eigenen Vorgesetzten im verschwitzten Muskelshirt beim Betriebssport zu begegnen, der kann an den Kletterwänden im Kletterzentrum Nordhessen seine eigene Karriereleiter beim Bergsteigen erklimmen. Reale Höhenmeter und wahre Bergluft schnuppern wir im Skigebiet Willingen. Ob Abfahrt, Langlauf, Rodeln – egal, nur die Wolle-Handschuhe nicht vergessen.

Wer es etwas ruhiger mag, der trifft sich beim Golf. Das erste Mal am Schläger? Ob Anfänger oder Tiger-Woods-Nachfolger im Golfpark Gudensberg wird für alle was geboten. Die Palette der Sportmöglichkeiten in Nordhessen reicht vom Angeln, Bogenschiessen, Cricket bis hin zum Zumba-Tanzen – (fast) alles möglich. Da die meisten von uns nur Hobby-Athleten sind, macht es dann und wann Spaß den Profis zuzuschauen. Der Lokalpatriotismus packt uns immer dann, wenn der Fußballclub “KSV Hessen Kassel” und die Handball-Bundesliga-Mannschaft “MT Melsungen” ihre Treffsicherheit beweisen.

Somit gilt (ob selber aktiv oder Fähnchenschwingend im Publikum): Gruppendynamik ist gefragt. Steigert das Wir-Gefühl und reduziert den Hüftspeck. Also, weiter strampeln und applaudieren! Schließlich steckt in uns allen ein Felix Baumgartner und nach einem anstrengenden, aber glücklichen Arbeits-, Sport-, Jubeltag wollen wir der Familie dann zurufen “I’m coming home now!”.