Wohn(t)räume

Spieglein, Spieglein an der Wand, sag‘ mir, wo lebt es sich am schönsten im ganzen Land? Klare Antwort: Da, wo ich mich wohlfühle mit viel Platz im und ums Haus herum. Bedeutet viel Platz in Nordhessen aber gleichzeitig, dass ich entweder fünf Jobs brauche, um die Wohnung zu bezahlen oder dass ich obdachlos bin und die Weite der Kasseler Felder mein Zuhause nenne?

Nein! Auch wenn meine derzeitigen Umzugsbestrebungen verdeutlichen, dass in Kassel der Wohnungsmarkt aufgrund der steigenden Anzahl von Studenten (keine Semestergebühren) und der verbesserten Lebensqualität auch immer dünner wird. Dennoch im Vergleich zu anderen Großstädten gestaltet sich die Wohnungssuche hier immer noch als entspannte Angelegenheit. Die Mietpreise liegen bei max. 10 Euro pro qm – im Vergleich dazu: München bei durchschnittlich 13 Euro oder Hamburg bei 11 Euro. Zeig‘ mir Deine Wohngegend und ich sag‘ Dir wer Du bist. Bei 23 Stadtteilen eine Herausforderung. Ich begrenze mich auf eine Auswahl:

  • Bad Wilhelmshöhe: Kultur pur zwischen Herkules und ICE-Bahnhof
  • Mitte: Wohnraum- und Shoppings-Ballungszentrum zugleich
  • Unterneustadt: moderne Architektur mit Flussaussicht
  • Vorderer Westen: Altbau trifft Moderne. Kulturangebote, toller Einzelhandel, abwechslungsreiche Kneipenszene und die besondere Atmosphäre lassen diesen Stadtteil besonders bei Studenten punkten.

Also, für Jeden was dabei und dabei noch bezahlbar. Die Unterscheidung „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ braucht der Nordhesse somit gar nicht zu treffen  –  hier geht beides. Überzeugt Euch selbst!