CampusLeben: Zwischen Kaffeejunkies und Rhythmus-Suchenden

„Ich bin Morgens immer müde, aber Abends werd ich wach. Morgens bin ich so solide, doch am Abend werd ich schwach…Doch wenn tausend Lichter glühen, bin ich jede Nacht ganz groß. Und wenn dann noch Musik erklingt, dann geht es los!” (Ausschnitt aus dem Song: “Ich bin Morgens immer Müde” von Laing)

Zwei Szenarien sind mir in meinem ersten Semester an der Uni-Kassel besonders aufgefallen, weil sie einfach nicht zu übersehen sind: Die zahlreichen Uni-Partys und der hohe Kaffee-Konsum. Diese beiden Dinge sollen vor allem den Bücherwurm im Alltag unterstützen. Denn was wäre das Studentenleben ohne die angesagten Kasseler Uni Partys wie die Wintersause, Shake Inn, leck mich Eis for free, oder die TramSession und viele mehr?

Die Uni­-Partys bieten Dir nicht nur die Gelegenheit dem Uni Alltag zu entfliehen, sondern  Du kannst auch zu rhythmischen Beats Deinen überhitzen Pauker-Kopf mal so richtig durchschütteln, um wieder frische Energie für die kommende Woche zu tanken. Besonderer Nebeneffekt: Das Knüpfen von neuen Kontakten. Eine Übersicht wann die nächste Uni Party stattfindet, findest Du im Stundentenportal Stupo.net unter http://stupo.net/gruppen/7.

Apropos Party!
Die zahlreichen Uni Cafés bieten Dir genau das, was Du nach einer langen Partynacht gebrauchen kannst: Kaffee als Push-Mittel für den Uni-Alltag.

Neben Red Bull und diversem anderen Zuckerzeug bekommst Du hier natürlich auch eine reichliche Auswahl an Kohlenhydraten mit selbstbelegten Brötchen, Bagels und Co. Außerdem dienen die Uni Cafés auch als wichtiger zentraler Treffpunkt der Studenten zum Lernen und austauschen.

 

Nachgefragt:
An einem durchschnittlichen Tag im Semesterbetrieb werden in den Einrichtungen des Studentenwerks Kassel ca. 3.900 heiße Getränke verkauft. Davon 200 Becher Tee und 180 Becher Schokolade. 3x dürft ihr raten wie viel Kaffee verkauft wird. ;-)

Nordhessen gibt Vollgas

Es ist drei Uhr nachts, der Geruch von Motoröl liegt in der Luft, die Flexmaschine ist in vollem Gange und mein inzwischen vierter Kaffee hält mich wach. Wo ich mich grade befinde? Natürlich im schönen Nordhessen! Genauer gesagt an der Uni Kassel.

Denn ich bin eine von derzeit 55 Mitgliedern des Herkules Racing Teams, dem Formula Student Team der Uni Kassel. Formula Student –  das ist ein  internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem wir Studenten einen Formelwagen für einen fiktiven Auftraggeber entwickeln und fertigen. Mit diesem Wagen treten wir gegen andere Universitäten an und kämpfen um das beste Design, den schnellsten Wagen, aber auch um das beste Marketingkonzept.

Bereits zwei Boliden stehen in unserer Garage. In wenigen Monaten vollenden wir den dritten Formelwagen und sind bereit für die Wettkämpfe! Und um den Sieg nach Kassel zu holen arbeiten wir pausenlos! Denn einen Rennwagen innerhalb eines Jahres zu bauen und dazu eine ausgeklügelte Marketingstrategie zu entwickeln bringt eine gewisse Zeitnot mit sich.

Angebote wie das Herkules Racing Team sind genau das, was Nordhessen für mich so besonders macht: man hat nicht nur top Arbeitgeber, ein buntes Kulturprogramm und malerische Landschaften – man kann hier sogar neben dem Studium einen Formelwagen konstruieren! So, nun muss ich aber weiter arbeiten, denn die Zeit rast…

Mehr Informationen zum Team gibt’s unter www.herkulesracing.de oder direkt im Filmportrait (übrigens mit tollen Bildern von Kassel und der Uni. Also: anschauen lohnt sich!!)

Campusgeflüster: Die Neuen sind an Bord

Wenn die Bäume sich rot, braun und gelb färben, der Wind stürmisch durch das Geäst und die Blätter durch die Gegend wehen, dann ist genau die Zeit gekommen, zu der bundesweit an Universitäten das Wintersemester startet. Wir schreiben das Semester 2012/2013. Für viele Studenten beginnt ein neuer Lebensabschnitt – auch für mich. Wir sind die sogenannten „Erstis“ am Campus. Der Anfang meines neuen Kapitels ist die Universität Kassel mit rund 22.000 Kommilitonen.

Warum ich in Nordhessen studiere?
Weil Nordhessen eben keine Metropole ist. Die Region ist nicht zu groß, sodass jeder seine Spuren hinterlassen kann. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu engagieren und etwas zu bewegen. Nicht zuletzt bietet die Region den Studierenden viele Benefits. Angefangen von kulturellen Highlights wie dem Bergpark Wilhelmshöhe, die Orangerie oder die Aue. Hinzu kommt, dass in Hessen keine Studiengebühren gezahlt werden müssen. Aber auch die Universität Kassel hat viel zu bieten: Die Studierenden erhalten drei tolle Einführungstage mit Abendprogramm, an denen sie die Möglichkeit haben, in kürzester Zeit ihre Kommilitonen kennenzulernen und sich zu vernetzen. Außerdem bietet die Uni für fast jeden Schein viele Tutorien an, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ich lebe seit 22 Jahren hier, genauer gesagt lebe ich 11 km von der grünen Mitte Deutschlands entfernt. Gut vernetzt ist man also in jeder Hinsicht.